Wohnen in der Stadt mit der Familie – eine Herausforderung - Traumsofas-Blog - Kreative Raumkonzepte & Wohnideen
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Wohnen in der Stadt

05 Nov Wohnen in der Stadt mit der Familie – eine Herausforderung

Wohnen wird immer teurer. Die Immobilienpreise sind seit der letzten Krise gefühlt jeden Tag wieder weiter gestiegen. Es ist bisher nicht abzusehen, wann (und ob) sich der Markt wieder entspannt. Geliehenes Geld ist durch die sehr niedrigen Zinsen im Moment billig und treibt die Immobilienpreise weiter nach oben. Es wird also nicht leichter zu finanzieren, sondern eher schwerer.
Gerade in den beliebten Metropolen, insbesondere im Süden Deutschlands, wird das Wohnen immer kostspieliger. In vielen Gebieten ist es mit normalen Einkommen fast unbezahlbar.
Eigentlich sollten die Lebenshaltungskosten nur ca. 1/3 des monatlichen Einkommens ausmachen.
Um diesem Hamsterrad der Wohnungskosten zu entkommen, gibt zwei Möglichkeiten:

  1. raus auf das Land und längere Pendelwege in Kauf nehmen
  2. den eigenen Wohnraum optimieren und in kleineren Wohnungen wohnen

Gerade junge Familien leiden unter dem Preisdruck am Wohnungsmarkt und müssen sich oft neu orientieren. Mit nur einem Einkommen stemmen nur die wenigsten Familien die Herausforderungen des Wohnungsmarktes. Heute gehen beide Eltern in der Regel schnell wieder in den Job zurück, egal ob sie es wollen oder nicht, denn es ist für viele eine Notwendigkeit.
Um die Kosten nicht explodieren zu lassen, ziehen Familien auf das Land. Dann werden zwei Fahrzeuge benötigt um zur Arbeit zu kommen (öffentlicher Nahverkehr ist nicht überall ausreichend ausgebaut) und wird viel gependelt. Auch wenn dies vielleicht anfangs nicht stört, senken Pendelstrecken über 25 Minuten Fahrt die Lebensqualität statistisch signifikant.

Die teuersten Städte Deutschlands – München

Nehmen wir München. München ist eine der teuersten Städte Deutschlands. Die Mietpreise tummeln sich je nach Immobilie und Wohnlage bei mehreren Tausend Euro. Der Mietpreis für ein Haus liegt schnell bei 4-5.000 Euro, der Kaufpreis beginnt in solider Wohnlage und für eine Immobilie, die nicht von Grund auf saniert werden muss, bei 900.000 Euro – ohne Finanzierungszinsen, Maklercourtage, laufende Kosten oder Renovierungen. Eine Investition, die gut überlegt sein will.
Eine Wohnung für eine Familie mit ca. 120 m² beginnt bei ca. 1.500 Euro kalt. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, das Leben & Wohnen in München ist nicht günstig.
Nicht immer müssen Sie umziehen, wenn sich die Lebenssituation ändert, sondern mit smarten Möbeln lässt sich auch auf kleinem Raum ein gutes Leben leben. Aus diesem Grund haben wir vor einiger Zeit unseren Showroom im München eröffnet, in dem Sie sich über moderne Funktionsmöbel direkt vor Ort informieren können, mit denen aus wenigen Quadratmetern traumhafte Wohnwelten entstehen können.

Kleine Wohnungen für Familien in München

Wir sind immer wieder begeistert von München und verbringen gerne unsere Zeit in der Stadt an der Isar. Egal ob an touristischen Zielen wie der Innenstadt, oder bei Geheimtipps. Immer wieder treffen wir in unserem Showroom auf Kunden, die gerne die Wohnung mit Ihrer Familie weiter nutzen möchten. Vielleicht weil es eine Eigentumswohnung ist, oder weil sie die perfekte Wohnlage in München haben und diese nicht aufgeben wollen.
Familien stellen sich natürlich im Vorfeld viele Fragen und machen sich Gedanken, wie ihre Zukunft aussehen soll.

Wohnungen für Familien

Ist unsere Eigentumswohnung noch groß genug?

Wir benötigen heute so viel Platz wie noch nie. Auch wenn Minimalimus und Tiny Houses im Trend liegen, möchten wir unseren Kindern gerne etwas bieten. Sei es der Garten zum Spielen, oder das eigene kleine Kinderzimmer zum Zurückziehen.
Vergleichen wir den Wohnraum, den eine japanische Familie in Tokio zur Verfügung hat, sind europäische Wohnverhältnisse luxuriös. 50m² für eine Familie mit zwei Kindern und 20m² für einen Single sind nicht wenig, sondern viel.
Auch in Hong Kong ist der Wohnraum pro Person im Vergleich zu unseren Großstädten winzig und wo die Mieter für 18m² schon einmal schnell 1200€ Miete zahlen. Auch in New York sind die Preise explodiert. So kostet schon eine Studiowohnung, als ein Raum in dem die Küche nicht extra ist, zwischen 1500 und 3500 Dollar im Monat und eine Mehrzimmerwohnung geht je nach Viertel schnell über 10.000$.
Es kommt also immer darauf an, wo und wie wir leben. Es ist immer möglich mit sehr wenig Platz auszukommen, aber wollen wir dies? Wenn wir Kinder kriegen, wollen wir uns oft vergrößern, sonst müssen im Alltag scheinbar viele Kompromisse eingegangen werden.
Es ist aber auch immer davon abhängig, in welcher Region wir leben und wie unsere interne Vollkostenrechnung aussieht:

  • Wenn wir in der Stadt wohnen, einen kurzen Weg zur Arbeit haben und uns wohlfühlen spricht viel dafür, in der Wohnung wohnen zu bleiben.
  • Wenn wir jeden Tag viele Kilometer mehr pendeln müssten, lohnt sich oft auch eine teurere Wohnung, da wir in der Stadt oft nur ein oder kein Auto brauchen.
  • Wenn unsere Stadt eine hohe Lebensqualität mit vielen Grünflächen und attraktiven Freizeitangeboten hat, brauchen wir auch nicht unbedingt einen eigenen Garten.



Tipps für kleine Wohnungen

Wie viel Platz braucht ein Kind

Ein Haus mit Garten ist der Traum der meisten Familien. Schauen wir uns einmal kurz die Wohnraumtabelle des statistischen Bundesamtes an. Dort finden wir die durchschnittlichen Wohnflächen pro Person in Deutschland. Im Durchschnitt haben Haushalte mit zwei Personen ca. 50 Quadratmeter zur Verfügung. Kommen Kinder dazu, sinkt die Wohnfläche bei Eigentum auf 33,9 m² pro Person und bei Mietwohnungen auf 23,9 m². Eine Familie mit vier Personen hat als Mieter im Durchschnitt ca. 95 Quadratmeter. Hier wird es bei Familien schnell eng. Die Arbeitszimmer werden aufgegeben und es gibt meist keinen Extraraum mehr: Küche, Bad, Wohn- und Esszimmer + Schlaf/Kinderzimmer. Wenn die Wohnung ungünstig geschnitten ist, sind die einzelnen Zimmer auch noch sehr klein. Bei noch wenige Quadratmetern wird es eine noch größere Herausforderung.
Das Umweltbundesamt veranschlagt 46,5 Quadratmeter pro Person. Je nach Ort und Familiensituation gehen die echten Zahlen sehr weit auseinander.

Die teuersten Städte Deutschlands

Die teuersten Regionen in Deutschland liegen im Süden in den Metropolen München & Stuttgart sowie den Groß- und Mittelstädten, die sich auch oft in den Einzugsgebieten der beiden Metropolen befinden. Hier sind die Städte wie Karlsfeld, Leinfelden-Echterdingen, Dachau, Tübingen, Germering, Ditzingen, Ludwigsburg, Leonberg, Esslingen am Neckar oder Fellbach besonders beliebt und teuer. Auch Nürnberg sticht durch hohe Preise im Süden hervor.
Bewegen wir uns in der Republik auf der Karte weiter nach oben kommen wir zum nächsten Ballungsgebiet in Hessen mit den Städten Frankfurt am Main, Darmstadt und Wiesbaden.
In Nordrhein-Westfalen sind Köln, Düsseldorf und Bonn die Städte mit den höchsten Wohnpreisen.
Auf der Ostseite sticht nur Berlin hervor, wobei es wie die anderen Großstädte noch nicht das Preisniveau des Südens erreicht hat. Die anderen Großstädte wie Leipzig, Jena oder Dresden haben noch moderate Preise für Mieten und Kaufen.
Im Norden sticht eigentlich Hamburg mit seinen hohen Lebenskosten hervor.
Da interessante Jobs oft in Großstädten zu finden sind, nutzen unsere Kunden hochwertige Schrankbetten für ihre Büros. Dadurch muss weder eine zweite Wohnung unterhalten, noch die Nacht nicht in einem Hotelbett verbracht werden.

Mietpreis Entwicklung in Szenevierteln

In jeder Stadt gilt, je angesagter das Viertel, umso teurer sind die Mieten und Kaufpreise. In einem angesagten Viertel liegt der durchschnittliche Mietpreis schnell um mehr als 25% über dem Stadtdurchschnitt. Das Leben in Szenevierteln ist allgemein in den letzten 10 Jahren wesentlich teurer geworden und die Mietpreise haben sich im extremsten Fall, wie z.B. in Berlin verdoppelt. Aber auch in München, Nürnberg, Frankfurt oder Düsseldorf sind in den Szenevierteln die Mieten um 50-60% gestiegen. Die Kaufpreise für Immobilien sind, z.B. in Berlin Kreuzberg über 300%, in Hannover Nordstadt über 150% oder im Belgischen Viertel in Köln um über 120% gestiegen. (Quelle F+B-Wohn-Index) Bezahlbarer Wohnraum wird also für viele Familien immer knapper und es gilt diesen optimal zu nutzen.

Tipps & Tricks für kleine Wohnungen

Mit Tricks und Manipulation der menschlichen Wahrnehmung, lässt sich auf aus kleinen Wohnungen sehr viel rausholen.

  • Setzen Sie auf Funktionsmöbel: Schrankbetten mit hochwertigen Matratzen, Ausziehtische, Bettsofas: hiermit holen Sie aus kleinsten Räumen mehr raus, da Räume doppelt genommen werden können.
  • überlegen Sie, ob Sie Ihre Wohnung neu aufteilen können. Oft hilft schon ein kleiner Umzug in den eigenen 4-Wänden zu entlasten. Setzen Sie die Prioritäten: Homeoffice notwendig? Mehr Raum für die Kinder? Viele Gäste?
  • Finden Sie den richtigen Platz für Ihre Möbel: Schreib- und Esstische nehmen an der Wand weniger Platz weg als im Raum. Ein Schrankbett lässt sich mit Schreibtisch oder Sofa kombinieren und spart tagsüber viel Platz. Ein Raumteiler aus einem offenen Sideboard teil größere Räume mit zusätzlichem Stauraum.
  • Versuchen Sie Räume reduziert einzurichten. Kleine Räume wirken schnell vollgestellt. Minimalismus mit mehr als nur Einrichtungstrend, wenn es um die Gestaltung von Wohnraum geht.
  • Geschlossene Schränke schaffen Ordnung und sparen Zeit beim Staubputzen.
  • Helle Farben lassen Räume größer wirken.
  • Sehr kleine Wohnungen können mit Paravents aufgeteilt werden.
  • Sie denken über einen Umzug auf das Land nach? Kalkulieren Sie die Kosten, in was Sie investieren. Vielleicht ist eine Wohnung in der Stadt sogar günstiger, wenn Sie alle Faktoren wie Zeit für das Pendel und mehrere Fahrzeuge zusammenrechnen.
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