Wohntrends – vom Landleben zur Funktionswohnung - Traumsofas-Blog - Kreative Raumkonzepte & Wohnideen
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Neue Wohntrends

17 Jul Wohntrends – vom Landleben zur Funktionswohnung

2020 hat einige Überraschungen für uns bereitgehalten. Viele davon unschön, manche Herausforderung steht an, aber auch viel Zusammenhalt und Ruhe.
Dazu: Unsere Lebensräume waren für uns schon lange nicht mehr so im Fokus. Wir haben viel mehr Zeit im Haus verbracht, als es normalerweise der Fall war und konnten einiges Alte neu entdecken:

  • was bei uns in der Wohnung so alles funktioniert,…
  • was uns wichtig ist, wenn wir alleine sind und …
  • worauf es bei der Gestaltung unseres Wohnraums ankommt.


Wir hatten die Chance neue und alte Ideen klarer wahrzunehmen – auch wenn es erzwungen war. Dazu kommt, es gibt weniger Messen, also weniger „Druck“ von außen, was die Ideen angeht. Wir besinnen uns auf das was wirklich wichtig ist. Dadurch gibt es einige „neue alte“ Trends rund um das Leben und Wohnen.
Gerade in den Bereichen Eigenheim, Wohnung & Leben auf kleinem Raum setzen sich viele Ideen durch, die Erfahrungen aus dem ersten Halbjahr geschuldet sind.

Trend 1: Zurück auf’s Land

In den letzten Monaten wurden die Vorteile des Landlebens wieder bewusster wahrgenommen. Ein Rückzug auf das Land hat auch einige Nachteile. Wir müssen mehr pendeln und haben weniger kulturelle Angebote, dafür aber mehr Ruhe, Platz und Natur.
Die Abwägungen, die bisher für die Stadt sprachen, wurden einfach gestrichen. Es gab die Angebote schlicht nicht mehr. Keine Kultur. Kein Shopping. Keine Restaurants, Cafés und Kneipen. Schnell wurde aus der schönen Stadtwohnung ein Ort der Enge. Noch ein bisschen schneller, wenn hier Familien leben und die Schule und KITA geschlossen waren und kein Garten vorhanden ist.
Das Land bietet mit der Nähe zur Natur, dem eigenen Garten und kleineren Gruppen eine attraktive Grundlage für ein gutes Leben, anstatt nur langweilig zu sein.

Wohntrend HOmeoffice

Trend 2: Homeoffice wird zum Alltag

Gerade in Bürojobs haben viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber erkannt, dass vermutlich nicht jede Arbeitsstunde im Büro verbracht werden muss. Weniger Pendelei. Weniger erkältete Kollegen. Bessere Konzentration. Weniger Ablenkungen. Homeoffice wird nach vielen Jahren der verpönten Möglichkeit zu einer echten Alternative.
Das Homeoffice hat, wenn Sie der Typ dafür sind, viele Vorteile, die es zu nutzen gilt. Im Idealfall entsteht in den nächsten Jahren eine Mischung aus konzentrierter Arbeit im Homeoffice und konzentriertem Zusammenkommen im Büroalltag: mit Kundenterminen, Meetings und Absprachen statt.

Eine Studie von Professor Nicholas Bloom aus Stanford deutete schon vor ein paar Jahren darauf hin, dass es im Homeoffice nicht zu Leistungsausfällen kommt, sondern das Gegenteil passiert. Die Zufriedenheit vieler Mitarbeiter sowie die Produktivität steigen, die Krankentage gehen nach unten und das Unternehmen kann Bürofläche einsparen.
Wichtig war den Mitarbeitern im Homeoffice, dass Sie auch ab und an ins Büro konnten, um den Kontakt mit den Kollegen zu halten.
Homeoffice hilft dazu der Umwelt. Gerade wenn Sie nicht mit dem Fahrrad zu Arbeit fahren oder längere Pendelei in Kauf nehmen, addiert sich die Pendelei. Die Straßen werden freier und wir leisten einen wertvollen Beitrag zur so viel diskutierten CO2-Bilanz.

Trend 3: Rückbesinnung auf die eigenen vier Wände

„Zuhause ist es doch am schönsten“ oder „Home sweet Home“ steht nicht nur auf Stickkissen oder Bildern, sondern wird wieder zum Lebensmotto. Das Fernweh war nur noch digital möglich.
Nicht zuletzt das Homeoffice eröffnet neue Möglichkeiten mehr Stunden in den eigenen vier Wänden zu verbringen, sondern auch die wenigen Angebote im kulturellen Bereich haben zu einer erneuten Digitalisierung geführt:
Konzerte im Wohnzimmer. Opernaufnahmen. Kunstausstellungen. Virtuelle Reiseführungen. Die Ideen von Kulturschaffenden sind aus der Not entsprungen, werden aber sehr gut angenommen. Klar, wir vermissen es, ein echtes Erlebnis zu haben, aber auch Zuhause können wir die Zeit genießen und bleiben so freiwillig öfter Zuhause.

Das Problem: je mehr Zeit wir Zuhause verbringen, umso wichtiger wird die Wohnung. Oft war eine Wohnung relativ unwichtig: Viel Zeit im Job, Hobbies, Urlaube & Kulturprogramme. Die Wohnung war bis dahin nicht viel mehr als ein Schlafzimmer, denn das Leben fand hier kaum statt.
Um aus unserem Lebensraum mehr herauszuholen, können wir natürlich umziehen, aber auch aus einer bestehenden Wohnung lässt sich mit etwas Fantasie viel mehr herausholen. Bequemere Möbel, die passenden Medien.

Und auch eine kleine Wohnung lässt sich mit Funktionsmöbeln smarter nutzen, damit das Homeoffice besser funktioniert, wenn der Platz bisher fehlt. Vom Schrankbett mit einem Schreibtisch über einen Hockertisch um aus dem Wohnzimmer zu arbeiten.

Trend 4: Die Farben des Jahres

Die eigentliche Farbe des Jahres ist ein relativ einfacher Blauton: Classic Blue. 2020 steht inzwischen unter dem Stern der Natur. Es wird viel mehr mit warmen und natürlichen Farben gearbeitet. Eine Rückbesinnung zur Natur geht von Grün- und Pastelltönen, über organische Materialien wie Holz, Leinen oder Leder. Gerade, wenn wir viel Zeit in unserer Wohnung verbringen, helfen uns die richtigen Farben dabei ein glückliches, entspanntes, aber auch produktives Leben zu führen.

Trend 5: Weniger Trendsetter, mehr Trendspotter

2020 hat viele Bereiche hart getroffen, so auch die Messen. Diese sind immer wieder eine geballte Inspirationsquelle unterschiedlicher Hersteller, aus denen auf Trends geschlossen wird.
Da Messen aber auch in den nächsten Wochen und Monaten nicht geöffnet haben, wird der Online Bereich zu einer immer größeren Inspirationsquelle. Wir schauen weniger was der Trend ist und verzichten auf die klassischen Trendsetter wie große Möbelhäuser, dafür machen wir uns selbst auf die Suche und schauen, was uns im Design gefällt.
Seiten wie Pinterest oder Trendspotting machen es uns leichter denn je Inspirationen zu finden. Es entsteht eine Melange aus unterschiedlichen Stilen: Style Hacking.

Trend 6: DIY meets Design

Do it yourself (DIY) ist entweder eine Leidentschaft oder etwas was Leiden schafft. Durch mehr Freiräume und Zeit finden wir gefallen daran, uns in neuen Hobbies zu probieren. Gerade im Wohnbereich gibt es hier eine Vielzahl von youtube-Kanälen und Blogs, auf denen Ideen und Anleitungen verbreitet werden. Mit mehreren 100.000 Ansichten bei beliebten Videos ist das Interesse groß. Die Ergebnisse sind durch die vielen Anleitungen und Tutorials sehr ansprechend und es gelingen die meisten Experimente überraschend gut.
Genau wie das Style Hacking mischen sich die unterschiedlichsten Stile im DIY.

Wohntrend TIny Home

Trend 7: Hochwertige und langlebige Funktionsmöbel für mehr Platz & Freude

Ein Funktionsmöbel eröffnet viele Möglichkeiten, gerade im Alltag in kleinen Wohnungen.
In der Stadt bezahlen wir den Grund mit einem hohen Preis, oft auf Kosten der Größe oder maroder Bausubstanz. Um aus wenigen, aber hochwertigen Quadratmetern mehr herauszuholen, bieten sich Funktionsmöbel an. Vom Schlafsofa für Dauerschläfer über Wohnwände mit Schreibtisch und Schrankbett. Klapptische, Hochbetten, Küchenboxen. (finden Sie z.B. bei uns im Funktionsmöbel Online Shop)

Der Trend des Tiny House und Minihaus bietet hochwertigen Wohnraum auf wenig Quadratmetern im Zeitgeist, der perfekt für den Alltag geeignet ist.
Denn: Geiz war einmal geil, zumindest wenn es nach der Werbung ging. Aber, da wir auf einem endlichen Planeten mit begrenzten Rohstoffen leben, ist der geplante Verschleiß keine nachhaltige Strategie, selbst wenn wir sparen möchten.

Auch in der Wohnung frustrieren uns Möbel, die schon nach kurzer Zeit kaputt sind und nur als ein Verbrauchsgegenstand geplant wurden. Es ist wieder der Weg zurück zu hochwertigen Materialien, Upcycling oder Reparatur. Wenn wir eine Entscheidung für ein Möbelstück treffen, sollte es eine Investition in die Zukunft sein.

Ein Möbel ist kein kurzweiliges Vergnügen, an dem schon nach zwei Jahren der Zahn der Zeit nagen sollte, sondern eine Wertanlage.

Trend 8: Organische Materialien

Die Natur hält in schönen Wellenbewegungen bei uns Einzug. Im Moment gibt es einige Trends, die versuchen die Natur zu domestizieren. Von Architektur, die Bäume und Pflanzen bis in luftige Höhen bringen wie das Bosco Verticale. In den Wohnungen wird es in den kommenden Jahren wieder mehr Pflanzen geben, neue kreative Brunnen & Terrarien. Lampen, die ein eigenes kleines Biotop beleuchten. Hochwertige Stoffe und natürliche Materialien lösen Plastik und Pressspan ab.

Trend 9: Less Waste

Die geflügelten Worten „weniger Müll“ trifft auch die Möbelindustrie. Hier wurde mit Rabatten um sich geschmissen, auf die Qualität verzichtet und aus einem Möbel wurde ein Verbrauchsgegenstand anstatt eine Investition. Billigchargen werden mit Container geliefert zu Preisen, in denen es in Deutschland nicht einmal einen Teil des Materials gibt. Welche Stoffe dort verwendet werden und wie gut diese für die Gesundheit sind, wenn es nur um einen Preiskampf geht, sei mal dahin gestellt. Dies rückt jeden Tag wieder ins Bewusstsein. Wir wollen nichts kaufen, nur damit es innerhalb kürzester Zeit wieder kaputt ist.
Uns hat dieses Geschäftsgebaren noch nie begeistert. Als Hersteller von Funktionsmöbel mit einem Direktverkauf sparen wir uns die Zwischenhändler. Dadurch können Ihnen hochwertige Möbel zu einem fairen Preis verkaufen und schleudern nicht mit inflationären Preisen und künstlichen Rabatten um uns.
Dazu sind unsere Möbel für die Zukunft gemacht, denn für jedes Einzelstück können Sie von uns auch nach Jahren noch die passenden Ersatzteile bekommen. So können Sie sicher sein, dass Ihr heute wunderbares Möbel auch noch morgen wunderbar ist.

Wohntrend Smart Home

Trend 10: Smart Homes vs Analog Homes

Das schlaue Zuhause wird bei einem Teil der Bevölkerung immer beliebter. Gegenständes des Alltags werden im Smart Home mit Software ergänzt, die diese Geräte im Haushalt steuern kann:

  • Virtuelle Assistenten von Google, Apple oder Amazon, die bei einer in den Raum geworfenen Frage Rede & Antwort stehen.
  • Automatisiertes Fensterlicht, welches je nach Sonnenintensität die Jalousien steuert.
  • Die Türklingel, bei der per Videoübertragung von jedem Ort der Welt gesehen wird, wer vor der Tür steht.
  • Die Möglichkeiten sind groß, genau wie die Begeisterung bei den aktiven Nutzern.

Natürlich gibt es auch hier eine Gegenbewegung, bei der auf die Privatsphäre geachtet wird. Keine Automatisierung, keine dauerhafte Überwachung, alles ganz analog. Alternativ wird es auch Lösungen geben, die nicht wirklich online sind, sondern nur vom Bewohner gesteuert werden können.
So viele Vorteile und Erleichterungen wie das Smarthome bringt, so eine große Herausforderung sind die Sicherheit und der Datenschutz.

Was ist Ihr beliebtester Trend für die kommenden Jahre?

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